Mittwoch, 31. Dezember 2008
Mohammad orders cancellation of New Year celebrations
Published: December 30, 2008, 20:37
Dubai: His Highness Shaikh Mohammad Bin Rashid Al Maktoum, Vice-President and Prime Minister of the UAE and Ruler of Dubai, has ordered the cancellation of all forms of celebrations marking the New Year in Dubai emirate, as an act of solidarity with the Palestinian people.
In support of the Palestinians in Gaza, who are enduring all kinds of killing, destruction and displacement by the Israeli military machinery, Shaikh Mohammad instructed all concerned authorities in Dubai to put this order in place and take necessary procedures to circulate the decision to all concerned parties.
Kurzum, Shaik Mohammed hat Silvester in Dubai abgesagt.
tobi continued.....
Samstag, 27. Dezember 2008
Weihnachten mal anders
Jetzt möchte ich euch mal kurz beschreiben, wie meine Weihnachtsfeiertage hier in Dubai so verliefen und was ich so gemacht habe.
24.12.2008
Über den Tag gibt’s nicht so viel zu sagen, da ich ganz normal arbeiten musste. Jeder Inder wünscht dir aufm Flur „Happy Christmas“; nach 3 Jungs hab ich‘s dann aufgegeben ihnen zu erklären, dass das „Merry Christmas“ heißt.
Abends wollte ich dann in die City ins „Hofbräuhaus“ zum Essen und davor noch die Karten für unsere New Year’s Eve Party besorgen. Leider ging das mit dem Karten besorgen nicht so einfach, da die Jungs an der Rezeption noch nichts von dem Silvesterangebot wussten und das Office nicht mehr besetzt war. Nach einer Stunde Rumhändeln, die Jungs alles heißen, den Restaurant Chef rundmachen und warten hatte ich dann auch keine Lust mehr aufs Hofbräuhaus, also hab ich im Majestic Hotel (Da feiern wir Silvester) ne Kleinigkeit gegessen und bin Heim.
War dann so gegen Neun daheim und nach Telefonaten mit der Family und meiner Freundin auch recht früh im Bett.
25.12.2008
Da ich mich hier in einem muslimischen Land (I don’t know if you know it….. ;-) ) befinde und deswegen auch ein etwas anderer Festtagskalender existiert, gab es keinen offiziellen Feiertag für die Christen. Unser Project Manager hat aber nach ewigen Diskussionen zugestimmt, dass die Christen nur einen halben Tag arbeiten müssen und den Rest als Überstundenausgleich deklarieren können. (Dabei gibt es hier überhaupt keine Überstunden…) Wer wollte und Christ ist, konnte eine „time off application“ ausfüllen und hatte somit ab 11 Uhr frei. Da ich ja niemanden zum Feiern gehabt hätte und eh noch so viel zu tun ist, hab ich mich entschieden den ganzen Tag zu arbeiten. War ganz lustig, sind die meiste Zeit in „Google Earth“ herum gesurft, bis jeder dem anderen sein Heimatort gezeigt hat. Ab 14 Uhr war dann eh nichts mehr zu tun, da die meisten Labourer (Arbeiter) frei bekommen hatten.
Nach Feierabend bin ich in die City, um endlich mein Dinner im „Hofbräuhaus“ einzunehmen. War ja natürlich ganz allein unterwegs und dem entsprechend hat, angefangen von der Empfangsdame, über die Bedienung bis zum Koch, natürlich jeder wissen wollen, warum ich an Weihnachten allein unterwegs bin. Schon mal was von Salz in der Wunde gehört???
Das Essen war der absolute Traum, es gab Christmas Buffet mit allem, was man so aus der bayrischen Küche kennt. Frisches Spanferkel, Haxe, Lammschulter, Klöße, Sauerkraut, Rotkraut und Weißwürste. Dazu natürlich ein HB-Bier. Billig war das Ganze zwar nicht, aber es sollte wenigstens einmal an Weihnachten der Bauch in der Hose spannen.
Nach dem Mal bin ich noch zum Majestic Hotel um endlich die Karten zu bezahlen und abzuholen. Hat alles einwandfrei geklappt.
26.12.2008
Zum Glück ist Freitag, also frei. Da wir echt super Wetter haben (blauer Himmel, 26 Grad, leichte Briese), werd ich mich heut wohl in Richtung Strand, oder aufs Rooftop begeben um etwas Sonne zu tanken und meine Bräune aufzufrischen.
Diverse Vorkehrungen für die Ankunft der 2 Pro-Väthen und meiner Steffi sollten auch noch getroffen werden. Morgen geht’s zwar wieder auf die Baustelle, aber der Sonntag ist auch frei, diesmal Public Holidays, irgendein Islamischer Festtag. Danach muss ich noch den Montag arbeiten und ab 30.12. hab ich Urlaub bis zum 07.01.2009.
Alles in Allem auch mal nicht schlecht ein etwas anderes Weihnachten erlebt zu haben, fern ab von dem Stress Geschenke zu besorgen, der Hektik der Menschen zu der Zeit und dem Mistwetter.
tobi continued…
Dienstag, 23. Dezember 2008
Frohe Weihnachten
So jetzt ist es also bald soweit nur noch ein Tag bis Weihnachten. Für mich das erste Weihnachten weit weg von Zuhause, von der Familie und Freunden. Viel Zeit mir darüber Gedanken zu machen, hab ich leider nicht, da ich ganz normal arbeiten muss. Mein Chef meinte auch, “Wenn das nicht im Kalender stehen würde, wär‘s mir nicht aufgefallen…“.
Das tolle Wetter ist ja schön und gut, aber von Weihnachtsstimmung fehlt leider jede Spur. Es gibt zwar im Madinat Souk einen Weihnachtsmarkt (wie berichtet) aber der bringt es auch nicht wirklich. Kein Vergleich zu Stuttgart oder Ludwigsburg, vor Allem können die hier kein Glühwein machen. Der schmeckt wie eingeschlafene Füße.
So n wirklichen Plan für Heilig Abend hab ich noch nicht, entweder ins Stadion zu Al Ahli oder ins Kino. Vielleicht davor noch was Leckeres, Deutsches essen.Leider bin ich recht allein hier, da die Anderen (Julia und Daniel) das Weite gesucht und über Weihnachten nach Deutschland geflogen sind. Ich hab mir ernsthaft überlegt, es ihnen Gleich zu tun, aber ich brauch den Urlaub über Silvester und die Flüge wieder hierher sind recht teuer zu dieser Jahreszeit. Als Praktikant hab ich leider nur Anspruch auf einen Hin- und einen Rückflug, der von der Firma gezahlt wird.
Euch allen wünsche ich ein Frohes Weihnachtsfest und besinnliche Tage. Genießt die Feiertage, glaubt mir wir haben es richtig gut, was das betrifft, in Deutschland. Regt euch nicht über eure Verwandten auf; seid froh, dass ihr sie habt.
tobi continued….
Sonntag, 21. Dezember 2008
Die andere Seite…
Heut morgen sind wir auf Grund eines massiven Verkehrsstaus von unserer eigentlich Route zum Office etwas abgewichen. Mein Fahrer und mehrere andere Fahrzeuge haben in einem Wüstenstreifen zwischen der Straße und der Al Quoz Industrial Area mal kurz eine weitere Spur eröffnet. Da ging’s dann über Stock und Stein und im Slalom um die Schlaglöcher. Unser Vorteil, wir haben einen Pickup, die anderen nicht alle. Sind also einige bei der Rallye steckengeblieben oder aufgesessen. Weil dann auf der Umgehungsstraße vom Al Quoz Industrial auch Stau war, sind wir Mitten durch das Industriegebiet gefahren. Der Anblick dort lässt einen schon ins Grübeln kommen…
In der Al Quoz Industrial Area sind neben Industriebetrieben, Betonfabriken und Schweißereien auch verdammt viele Labour Camps. Die Straßen haben keine Entwässerung und so wies da riecht gibt’s auch keine Kanalisation, die orangenen Sewage Trucks sind allgegenwärtig. Teilweise sind Straßenarme oder Teilstücke komplett geflutet, obwohl es das letzte Mal vor einer Woche geregnet hat. Überall wimmelt es von Arbeitern und den Labour Bussen, die die Jungs zur Arbeitsstelle bringen. Das alles im Schatten des Burj al Arab, den man von hier aus schon recht gut sehen kann.
Hab mich nicht getraut Bilder zu machen, die sahen alle recht mürrisch aus die Jungs, aber da fahr ich bestimmt nochmal durch.
Im März 2007 gab‘s da auch mal n Aufstand der Bewohner, 8.000 Stück haben mehr oder weniger in den Straßen randaliert. Ihre Forderungen waren bessere Lebensbedingungen, eine Gehaltserhöhung von Dhs 200 (US$ 55) und einen Inflationsausgleich von Dhs 150 (US$ 42) pro Monat.
Sonntag, 14. Dezember 2008
Stadionbesuch bei Al Ahli Dubai vs. Al Ain
Am Anfang kursierten die wildesten Gerüchte, dass nur 30 Leute zum Spiel kommen, der Eintritt umsonst ist usw. Als wir (Sara, Julia, Daniel und ich) dann ne gute halbe Stunde vor Anpfiff da waren, war die Hölle los, das Stadion fasst nur 18.000 Leute und es war schon recht gut gefüllt.
Meine erste und, wie sich später herausstellen sollte, geniale Tat war, mir ein Al Ahli Schal zu kaufen, das Ding kostete zwar 30 AED, aber das war mir egal. Am Kartenschalter war natürlich alles auf Arabisch angeschrieben, nur zwei Zahlen standen dran, 20 und 100. Nur was die jetzt bedeuten und wo man dann sitzt, konnte keiner lesen. Gerade als wir den Kartenverkäufer fragen wollten kam ein Security und mein zu uns, dass das der Eingang zum Al Ain Fanblock ist, wir aber bitte den anderen, für die Al Ahli Fans (zur Erinnerung, -> mein Schal) benutzen sollen.
Der Eingang war nur 50 Meter weiter, auf der anderen Seite der Haupttribüne. Doch bis zum Kartenhäuschen kamen wir nicht, kurz davor stand ein netter Local, der uns Karten in die Hand drückte, den Weg Richtung Eingang zeigte und uns ein schönes Spiel wünschte. Echt geil, das stimmte also.
Leider war der Block der Al Ahli „Ultras“, in dem es 90 min lang getobt hat, schon voll. Also mussten wir uns in die 2. Reihe setzen, 5 m hinter der Trainerbank. ;-)
Wie gesagt, haben die „Ultras“ das komplette Spiel über gesungen, getrommelt, geklatscht und irgendwas Nettes zu den Al Ain Fans gerufen. Deren ihr Vorschreier war dann so aus dem Konzept, dass er erst mal mitten im Schlachtruf den Text vergessen hat.
Auf der Tribüne hat er sich dann mit den V.I.P.‘s von Al Ahli, die hinter ihm saßen, angelegt. 10 min vor Ende musste auch sein Kollege von Al Ahli den Innenraum verlassen, warum weiß eigentlich keiner so genau. Ach ja, gespielt wurde nebenher auch noch und nach einer 2-0 Halbzeitführung für Al Ahli, dabei war ein wunderschönes Weitschuss- und ein Freistoßtor, endete das Spiel 2-2 Unentschieden.
War echt ein Erlebnis, mal hier so ein Spiel zu sehen und auch mitzuerleben wie die Scheichs bei sowas aus sich rausgehen. In der Halbzeit haben wir uns mit den Locals unterhalten, die natürlich wissen wollten, warum wir als Europäer zu so einem Spiel gehen und dann auch noch für Al Ahli sind, dabei haben wir festgestellt, dass die recht gut über den deutschen Fußball informiert sind.
In zwei Wochen bin ich zum nächsten Heimspiel wieder da, aber diesmal rechtzeitig genug um in den „Ultras“ Block zu kommen.
tobi continued….
Dienstag, 9. Dezember 2008
Eid Mubarak (gesegnetes Fest)

Vorgestern waren wir im Madinat Souk, ein originalgetreu nachgebauter Souk mit kleinen Läden, die vornehmlich Antiquitäten, Kunsthandwerk und hochwertige orientalische Lebensmittel anbieten.
Dort gibt es einen - jetzt haltet euch fest- Weihnachtsmarkt! Mit Glühwein, Modelleisenbahn, geschmückten Weihnachtsbäumen und Verkaufsbuden. Das alles im Schatten des Burj al Arab. Echt kaum zu glauben.

Gestern war dann also großes Shoppen angesagt, erst waren wir im "Dragon Mart" (sieht aus der Luft aus wie ein Drache), schwierig zu beschreiben wie es dort ausschaut, aber da gibts einfach alles zu kaufen. Von Mobiltelefonen, auf denen "Sumsang" statt Samsung steht, über "Ei-Pods", bis zu "Tempo"-Trikots mit 2 Streifen. Man könnte sogar ein Haus kaufen, also die Baumaterialien und Werkzeuge und alles, was man braucht um eines zu bauen.
Es ist wie ein großer Markt dort, mit zig 5x5m Läden, die bis unter die Decke mit allem erdenklichen Krims-Krams vollgestellt sind.
Handeln ist hier oberstes Gebot, hab mir gestern Lederschuhe für 60 AED (ca. 12 €) gekauft, ich wollte den Preis noch weiterdrücken, aber da hat der arme Mann nicht mitgemacht.
Nach dem kleinen Waren-Angebots-Schock, sind wir weiter in die "Dubai Outlet Mall". Vergleichbar mit Metzingen, aber alles in einem Gebäude. Da wars dann schon etwas heimelicher. Wollte mir ne Sonnenbrille kaufen, aber unter 500 AED gabs leider nichts. Aus Frust bin ich dann zu Pierre Cadin und hab denen ihr Lager etwas erleichtert.
Zur Erklärung, Pierre Cadin ist hier spottbillig und auf alle Artikel gab es 75% Rabatt. Ich hab mir ein wunderschönes weißes Hemd, für 100 AED (ca 25 €)gekauft, das werd ich nächste Woche gleich zum Arbeiten anziehen. Auch sonst gibts echt günstige Markenklamotten (Billabong, Adidas, Marco Polo, Thommy Hilfiger, einfach alles).
Das Wetter hat sich wieder eingekriegt, gestern hatten wir so 25 Grad und heute wollen wir den schönen Tag nochmal am Strand genießen, mit Jet-Ski fahren und relaxen. Morgen geht der Alltag auch schon wieder los.
tobi continued....
Donnerstag, 4. Dezember 2008
Land unter in Dubai
Das Wetter meint es gerade nicht gut mit uns. Seit knapp einer Woche sind die Temperaturen drastisch gefallen, wir haben nur noch um die 20 Grad und die Sonne kommt auch nicht mehr jeden Tag zum Vorschein. (Ich weiß das ist meckern auf hohem Niveau, aber man gewöhnt sich halt an Sonne und warme Temperaturen) Dazu regnet es immer mal wieder.
In Deutschland wäre das kein Problem, doch hier gibt es so was wie eine Kanalisation, in die das Regenwasser von der Straße abfliesen kann, nicht. Wozu auch bei nur ein paar Regentagen im Jahr. Jetzt verwandeln sich die Straßen bei jedem Regenguss in Seenlandschaften und meist ist nur noch mit einem Pickup oder SUV normales vorankommen möglich. Ich frag mich grad wie mein Fahrer erkennt, auf welcher Spur er gerade fährt, aber das geht den anderen wohl genau so....
Zum Glück komm ich dadurch nicht zu spät zur Arbeit, denn mein „Helldriver“ fährt quasi unter dem Regen durch und muss so seine Geschwindigkeit nicht den Wetterbedingungen anpassen. Auch scheint er ein überdurchschnittlich gutes Sehvermögen zu haben, denn ich konnte aus der Frontscheibe nicht mehr viel erkennen, als wir mit 100 Sachen über die Emirates Road "geflogen" sind. Der Gedanke an Superman drängt sich mir auf, ich muss ein Autogramm holen…
Wohntechnisch gibt’s noch nichts Neues, bin immer noch bei den 6 Indern im Appartement, aber ich sollte demnächst einen Anruf bekommen dass ich in ein anderes Appartement mit eigenem WC umziehen darf. Doch wie ich die Mädels vom HRD (Human Resource Department – Personalabteilung) kenn muss ich da selber mal aktiv werden, bis sich was bewegt.
tobi continued…
Samstag, 22. November 2008
Wasserpark und BBQ
Nachdem wir uns auf Grund des Feuerwerks am Donnerstag (Offizielle Einweihung von Palme und Atlantis Hotel) vorschriftsmäßig geschont haben, ging‘s gestern früh in Richtung Umm al-Qaiwain (einem Emirat 1 Autostunde nördlich von Dubai) zum Dreamland Wasserpark, einem der größten in den VAE. So richtig vorstellen konnte ich mir nichts darunter, aber mitten in der Wüste in einem Wasserpark mit zig Rutschen zu planschen hat schon was für sich. Der Tag ließ sich dort recht gut verleben, vor allem da die Pool-Bar mit Wassersitzgelegenheiten und genügend eiskaltem Heineken ausgerüstet war. ;-) Am Ende war‘s dann recht spannend zu rutschen, nach einigen Pilschen… Leider wurde uns der Einlass ins Kinderparadies verwehrt, die Lifeguards hatten Angst, dass wir uns verletzen.
Natürlich ging’s bei dem Trip nicht nur ums Geplantsche, sondern in der Nähe des Parks gibt es einen Liquor Store, bei dem man ohne Licence Alkoholika kaufen kann. Das war dann das eigentliche „Dreamland“!! Regaleweise Stoff, 20 verschiedene Wodka Sorten, unzählige Biermarken, aus Deutschland leider nur Becks, aber egal. Einfach alles wonach die Leber sich die Zähne leckt.
700 AED und einen vollen Kofferraum später waren wir wieder auf dem Rückweg. Wie jeder weiß ist Alkohol in der Öffentlichkeit strengstens verboten. Leider konnten wir unsere Finger nicht von den 24-Packs im Kofferraum lassen, also haben wir auf der Rückfahrt schon ordentlich gebechert. Das sogar als wir durch Sharjah gefahren sind, das Emirat mit den strengsten Gesetzten in Sachen Alkohol. Man ist schließlich nur einmal jung. :-)
Abends waren wir dann bei einem Rooftop-BBQ eingeladen, echt gediegen, über den Dächern von Dubai Greens. Das Wetter ist auch echt angenehm und so haben wir uns dann zu einem nächtlichen Ausflug in den Pool entschieden, Bierdosentauchen natürlich mit inbegriffen. Auch der Jacuzzi war schnell gefüllt und ein paar Guys aus Australien hatten eine Shisha am Start. Alles in allem ein ziemlich gelungener Tag. Nur der folgende Morgen war nicht das Gelbe vom Ei, „but who cares?“
tobi continued…....
Montag, 17. November 2008
Der Glanz bröckelt...

In Zeitungen in Europa und wahrscheinlich auch in den übrigen Staaten wird nur von Dubai berichtet, sobald ein neues Mega-Projekt in Planung oder im Bau ist. Leider hab ich letzte Woche die Kehrseite der schönen Medaille gesehen. Während einem Trip in die Wüste mit den Leuteneckers und Bekannten hier, sind wir in der Nähe der Kläranlage von Dubai und Umgebung vorbeigefahren. Der Anblick der sich einem bietet ist hier nicht sehr glamourös. Da reiht sich kilometerlang orangener LKW an orangenem LKW (jeder fasst gut 10.000gal., also knapp 45.000 Liter Abwasser, hab aber auch schon welche mit 20.000 gal. gesehen). Die stehen da und warten teilweise Tage bis sie abladen können.
Da hier die Baustellen, Labour-Camps und einige Häuser nicht an die Kanalisation angeschlossen sind, wir das Abwasser per LKW zur Kläranlage gebracht. Diese Kläranlage ist jetzt 30 Jahre alt, ausgelegt auf 260.000m³ am Tag und natürlich mit dem Abwasser von ca. 2,5 Millionen Menschen heillos überfordert. Täglich werden allein durch die knapp 3.000 Tankwagen 100.000m³ angeliefert.
Das Abwasser kann auch nur zu 75% geklärt werden. Deswegen wird es nur zum Gießen benutzt, oder in den Dubai Creek geleitet. Dass der Creek im Meer mündet, woraus wiederrum die Entsalzungsanlagen das Trinkwasser ziehen, sollte man schnell vergessen.
Aus International City wird berichtet, dass da sogar von Zeit zu Zeit Tanks überlaufen und das Abwasser die Straßen flutet. Normalerweise sind die hauseigenen Tanks nur vorübergehend, bis ein Anschluss an das Abwassernetz hergestellt ist, aber das kann hier schon mal Jahre dauern, bis das passiert.
Die Abwassermenge wächst jährlich um 25%, das würde bedeuten, dass sobald eine neue Kläranlage im Bau ist, sie bis Fertigstellung ebenso überfordert wäre. Eine wirkliche Lösung für dieses Problem gibt es hier nicht. Es ist zwar eine $ 500 Mio. Anlage kurz vor der Fertigstellung, aber die reicht auch nur für die nächsten 2 Jahre.
Was will man auch erwarten von einem Volk, das vor 100 Jahren noch in Zelten gehaust hat… :-)
tobi continued….
Montag, 10. November 2008
Kranunfall auf der Shaikh Zayed Road



Totales Verkehrschaos in Dubai, gestern morgen ist so gegen 4.30 Uhr Ortszeit ein Kran von einer der Baustelle der Metrostationen auf die Shaikh Zayed Road, die meistbefahrenste, 6 spurige Straße in Dubai gestürzt. Das ganze ist zum Glück vor einsetzen der Rush Hour passiert und somit gabs keine Verletzten.
Die Polizei hat dann die komplette Straße gesperrt und den Verkehr über die erste Ausfahrt vor der Unglücksstelle umgeleitet. Da alle anderen Straßen in Dubai nicht für solche Verkehrsmassen ausgelegt sind, war natürlich die Hölle los und es ging überhaupt nichts. Leider betraf das nur die Strecke von der Mall of the Emirates Richtung Ground Plaza (da wo die Emirates Tower stehen).
Mein Weg zur Arbeit besteht genau in der entgegengesetzten Richtung. Während ich nur etwas verspätet im Büro eintraf, gab es Leute, die sind morgens um 9.00 Uhr los un waren erst um halb zwei im Büro...
Warum der Kran abgestürzt ist weiß noch keiner, aber wahrscheinlich war er überladen.
tobi continued.....
Freitag, 7. November 2008
Strandbesuch
Somit ging‘s halt früh zum Frühstück und dann mit dem Hotel - Shuttle um 9.30 Uhr zum Jumeira Beach. Da ich kein Strandhandtuch bei mir trage, hab ich mich für das Wecken gerächt und ein schönes Weißes vom Hotel mit zum Strand genommen.
War echt sagenhaft heute, wunderbares Wetter und ein nicht zu überfüllter Strand. Das Wasser ist leider keine wirkliche Erfrischung bei Wassertemperaturen von um die 30 Grad. Klar ist es leider auch nicht, da die Offshore Jungs täglich die Inseln und Palmen erweitern oder ausbessern, somit also immer Sand aufgewühlt wird.
Dafür sind der Ausblick und die Rundumsicht einfach traumhaft. Links ist das Burj al Arab zu sehen, bei gutem Wetter, auch das Atlantis Hotel auf der Palme und hinter einem die Skyline von Dubai mit dem riesigen Burj Dubai und den ganzen Towern entlang der Sheikh Zayed Road.
Vom Lärm der Stadt hört man überhaupt nichts, nur das an branden der Wellen ist zu vernehmen. Alle 200m ist ein Lifeguard -Turm und ständig patroulieren welche am Strand entlang. Leider hat’s mir da heute wohl zu gut gefallen und ich hab mir einen kleinen Sonnenbrand geholt. Zum Glück ist ab morgen wieder das klimatisierte Büro angesagt.
Wasserschaden
Nach dem Stromausfall, hatten wir zwei Tage später eine Naturgewalt zu Besuch. In der 3. Etage wurde die Wasserleitung in Betrieb genommen, natürlich ohne vorher die Leitung mit Luft abzudrücken.
Das Resultat war ein Wasserschaden in der Küche im 3. OG, bei dem die abgehängte Decke runterkam und das gesamte Appartement 5cm unter Wasser stand. Dann gings weiter im 2. Stock, diesmal 2 Appartements und der Korridor. Geendet hat das Ganze bei uns im 1. Stock, im Büro, da lief das Wasser dann die Wand herunter.
War schon lustig mit anzusehen, wie die Arbeiter versucht haben das Wasser mit Besen und Eimer aus dem ersten Appartement herauszubekommen, obwohl der Haupthahn noch offen war. Auf die Idee sind se dann erst gekommen, als unser PM mal n Schrei losgelassen hat.
Die komplette Kücheneinrichtung in den 3 Appartements kann mal wohl rausschmeißen, alles aufgequollen und dann noch die Sache mit der abgehängten Decke.
Gelernt hat anscheinend keiner was bei der Sache, gestern ist das gleiche nochmal im 37. Stock passiert. Da gibts jetzt au ne neue Kücheneinrichtung.
tobi continued....
Montag, 3. November 2008
Stromausfall
Die Sache mit der Unterkunft ist vorerst mal geklärt, bin jetzt weitere 2 Wochen im (****) Capitol Hotel auf Kosten der Firma untergebracht.
Mit Arbeiten war heute nicht viel, unser Generator hat in der Nacht den Geist aufgegeben und somit war die gesamte Baustelle ohne Strom. Es lief kein Aufzug, kein A/C und wir hatten kein Wasser.
Das Problem hier in Dubai ist, dass es keine externe Stromversorgung (Baustrom) gibt, sondern jede Baustelle sich selber über einen Generator, der Rund um die Uhr läuft, versorgen muss. Das obwohl keine 50m von der Baustelle entfernt eine Stromverteilerstation ist.
Naja, die Arbeiter wurden schon am Morgen wieder heimgeschickt, da die Arbeiten in den oberen Stockwerken ohne Strom nicht zu erledigen waren. Nur ein paar Gipser blieben hier, die dann den ganzen Tag die Tiefgarageneinfahrt verputzt haben.
Wir sind dann von halb neun bis um 12.30 Uhr im Office rumgesessen und ham unserem MEP-Officer (Mechanical, Electrical and Plumbing) die Schuld für den Stromausfall gegeben. Unser Projekt Manager bestand darauf, dass wir hierbleiben, für den Fall, dass der Strom noch am Vormittag wieder funktioniert. Leider hat‘s dann um kurz nach halb eins auch wieder gefunkt. Zuerst nur für 5 min, da natürlich alle Klimaanlagen gleichzeitig angesprungen sind und dann war der Strom wieder für 10 min weg. Den Rest des Tages hab ich dann in den oberen Stockwerken verbracht, in der Hoffnung dass der Strom nochmal ausfällt und bis ich unten bin Feierabend ist.
tobi continued…..
Mittwoch, 29. Oktober 2008
Hotel Upgrade

BREAKING NEWS -------- BREAKING NEWS -------- BREAKING NEWS -------- BREAKING NEWS
So, nachdem ich mich geweigert hab mit 6 Chinesen in einem kleinen, stinkenden und völlig dreckigen Appartement zu wohnen, bin ich nun für die nächsten 7 Tage in einem 4 Sterne Hotel untergebracht.Immer noch in Bur Dubai, in der Nähe vom Port Rashid. Kein Vergleich zu dem Appartement Hotel in dem ich die erste Woche untergebracht war und endlich mit deutschem Fernsehen!
Man muss einfach mal richtig auf den Putz hauen und dann bewegen sich hier die Dinge.
Leider nur bis zum 5. November, da dann das Zimmer schon wieder anderweitig gebucht ist. Wo dann die Reise hingeht, steht noch in den Sternen. Ein reines Abenteuer hier.
tobi continued....
Ausziehen auf Arabisch
BREAKING NEWS -------- BREAKING NEWS -------- BREAKING NEWS -------- BREAKING NEWS
Mich hat natürlich mal wieder niemand informiert und so war ich recht perplex, als ich hörte dass mein Appartement nur bis heute gebucht ist und die Firma vergessen hat es zu verlängern.(Sauladen echt wahr) So musste ich also mein komplettes Zimmer räumen (Kühlschrank inklusive) und meine Koffer packen. Bis jetzt weiß ich noch nicht, wo ich heute Abend schlafen werde, geschweige denn wo ich die nächste Zeit untergebracht bin. Mein Koffer ist in einem Appartement der Firma untergestellt, in dem aber schon 6 Personen (Chinesen) wohnen. Angeblich ist da noch ein Raum frei, in dem ich vorerst übernachten kann. Mal schauen was der Tag bringt und wo ich letztendlich landen werde.
Montag, 27. Oktober 2008
Medical Checkup
So langsam läuft’s im Büro; um die zwei Philipinos muss ich mich kaum kümmern, die sind entweder von Anderen eingespannt, oder rennen sinnlos durchs Gebäude, bis sie merken dass ihre Unterlagen noch im Office sind… Ein lustiges Völkchen…
Gestern Morgen musste ich zur Dubai Medical City und mich im Al Mahktoum Hospital einem Checkup unterziehen. Naja, zum Glück wusste ich ja wo ich überall hin muss, welche Unterlagen ich brauch, was mich erwartet, usw. (Merkt ihr die Ironie??) Man hat mir natürlich nichts mitgegeben und die Residents hinterm Schalter waren auch nicht gerade freundlich zu mir, als ich gefragt hab, wo ich denn die Unterlagen herbekomme. (Sollen sich mal überlegen wer dafür sorgt, dass ihre Tower nicht einstürzen…)
Nach einer halben Stunde unnötigen Wartens, kam endlich ein Mitarbeiter von der Firma angerannt, mit meinen Unterlagen in der Hand. Der hat mir dann auch gezeigt, wo ich hin muss und dafür gesorgt, dass die Schlange vor dem Röntgenraum für mich nur halb so lang war. (Also wenn die Firma was regelt, dann richtig.)
Ich war als „Urgent“ abgestempelt und hab so nur knapp 1,5h aufs Röntgen warten müssen. Blutabnehmen hat nur 5min gedauert. Im Gegensatz zu den Massen an Pakistanern und Indern, die in der Schlange für die Anmeldung (bevor es zum Röntgen und Blutabnehmen geht), teilweise bis auf die Straße gestanden sind, hab ich nur 2h für den Checkup gebraucht. Den zu vermasseln ist nahezu unmöglich, hat mir der Mitarbeiter versichert. (Mal sehen was der Arzt zu meinen Leberwerten sag :-D)
Der Nachmittag im Büro war recht entspannt, mein Schreibtisch sah aus wie die Sau und die Sekretärin meinte ich darf erst gehen, wenn ich das alles erledigt habe. Um vier (eine Stunde vor Feierabend) hab ich ihr dann gesagt, dass ich jetzt auf ihre Verantwortung geh, weil mein Schreibtisch leer ist. Das fand se nicht so lustig. Wie gesagt, ein lustiges Völkchen….
tobi continued…. inschallah
Freitag, 24. Oktober 2008
Nachtleben
Gestern gings das erste Mal ins Nachtleben von Dubai, Rock Bottom heißt der Club und ist, 200m von meinem Hotel entfernt, ideale Bedingungen also. :-) Ist ein recht angesagter Club und dementsprechend war dort auch die Hölle los. Mit Live Musik und allem drum und dran. Musik war gemischt, Black, und House Querbeet. Nun zum wichtigsten, die Cocktails kosten fast nichts, hab für 3 Harley Davidson (Keine Ahnung was da drin ist, aber schmeckt affengeil) 20 Euro gezahlt.
Die Inder gehen ab, sobald House kommt, sowas haste noch nicht gesehen, toben im Turban über die Tanzfläche.
tobi continued… inschallah…
Arbeitsklima
Es fällt mich schwer, mich hier an die völlig andere Art zu arbeiten - im Gegensatz zu Deutschland - zu gewöhnen. Wenn in Deutschland eine Absprache noch zählt, endet hier jede Besprechung und Terminfestlegung mit „inschallah“ - so Gott will – den weiteren Verlauf kann man sich denken…
Leider muss man die Subcontractors mit Samthandschuhen anfassen, hier gibt es ein Angebotsüberschuss gibt, da an allen Ecken und Enden gebaut wird. Wenn ein Subcontractor keine Lust mehr hat, zieht er seine Leute ab und arbeitet auf der Baustelle nebenan, für 5 % mehr. Deswegen werden alle Briefe und Mahnungen derart verbal entschärft, kaum zu glauben, es gibt extra ein Mitarbeiter, der das überprüft.
Darüberhinaus gibt es für alles eine „Fachkraft“. Was faxen, oder Kopieren? Kein Problem, ab zum Document-Keeper. Was zu trinken, oder in der Mittagspause eine Kleinigkeit, tell the Office-Boy. Ein Aufzug, call the Lift-Operator und ein Lift kommt zum Office-Floor. In jedem der 6 Aufzüge sitzt ein Arbeiter und fährt den ganzen Tag hoch und runter… Dann gibt es noch den „Wachtman“, der hat immer für 3 Etagen alle Wohnungsschlüssel beisammen und befindet sich, wenn er sich nicht eingeschlossen hat und schläft, auf einem der Floors.
Leider sind hier größtenteils ungelernte Arbeiter, so kann es schon einmal vorkommen, dass ein Elektriker das falsche Kabel abknipst und es dann für ne halbe Stunde kein Strom mehr auf der Baustelle gibt , kommt öfters vor. Gestern allein 4mal...
tobi continued… inschallah…
Montag, 20. Oktober 2008
Erste Arbeitstage
Der erste Tag war ganz lässig, erst wurde ich dem gesamten „Head Office“ vorgestellt, als „Tobias the 3rd“, weil es schon zwei andere Tobias gibt. Komischerweise frägt jeder Inder mich nach meinen Nachnamen, aber keiner kann ihn aussprechen. Echt witzig teilweise, wie die sich abmühen, deswegen bin ich hier als Mr. Tobias bekannt.
Nach der Vorstellung gings auf die Baustelle, ein kleines Wohngebäude mit 24 Stockwerken, genannt „THE PAD“, erinnert mich irgendwie an einen I-Pod. Direkt an der Dubai Bay View, leider ist von der Bay noch nicht viel zu sehen, nur ein paar kleine Pfützen, die irgendwann mal schiffbar sein sollen.
Von dem Projekt wurde ich dann aber bald abgezogen, weil ich noch keine Sicherheitsschuhe hab, sind aber bestellt hat man mir versichert. Das Problem ist, wenn dir ein Inder sagt, die kommen morgen, dann kannst du Gift drauf nehmen, das die bis Ende der Woche noch nicht da sind. Auch die Floskel „wird erledigt“, oder „We’ll fix it“ ist weit verbreitet. Leider kann man sich darauf sowas von überhaupt nicht verlassen.
Dass sich hier in Dubai die Dinge schnell ändern, sieht man dort besonders deutlich. Zwischen den Hochhäusern war ein größeres Areal frei, das ein See mit Wasserspielen werden sollte. Dem Scheich war das zu langweilig, also hat er da n knapp 250-300m hohen Büroturm hingestellt. Müßig zu erwähnen, dass der natürlich alles in dem Viertel überragt.
Zurück zum Concorde Tower. Dort bin ich gerade zuständig für die „Outstanding Work“, also für alles was noch nicht erledigt ist zwischen Stockwerk 3 und 39. Den ganzen Tag zwischen den Stockwerken hin und her laufen und checken ob alles, wie vom Subcontractor beschrieben, erledigt wurde.
Zum Glück hab ich nix mit „Snagging“ also der Mängelaufnahme am Hut. Als Beispiel: Hier in Dubai wird zuerst der Natursteinboden im Gang und Treppenhaus verlegt, bevor mit den restlichen Arbeiten begonnen wird. Zum Schutz legen die Folien aus und Kippen flüssigen Gips drüber (zur Info: über den Natursteinboden!!!!) Auch die Küchen- und Kleiderschränke stehen in Zimmern, in denen noch nicht einmal die abgehängte Decke montiert ist!! Geschweigenden die Wände gestrichen!! Echt crazy.
tobi continued....
Samstag, 18. Oktober 2008
Endlich in Dubai
Nach zwei recht angenehmen Flügen, wobei ich beim Flug von Istanbul nach Dubai kurz davor war den englischen Rotzlöffel hinter mir zu killen, bin ich heute morgen um 6 Uhr Ortszeit in Dubai gelandet. Nach dem ich mein Visum abgeholt und meinen "Eyescan" durchlaufen hatte, gings zur Passkontrolle. Eine Halle, so groß wie ein Fußballfeld, voller Menschenschlangen und am Kopfende 40 stempelnde Kontrolleure. Ein Heidenspaß!
Da mein Flug Verspätung hatte, hielt es mein Fahrer nicht für nötig auf mich zu warten, und so hab ich dann eine Stunde auf dem Dubai International Airport verbracht, bis ich um 8 Uhr endlich im Hotel war.
Das erst was man von Dubai nach dem Flughafen sieht sind Baukräne, soweit das Auge reicht, überall am Horizont. Ich also zum Fahrer, echt krass wie die Stadt wächst, er lächelt nur und meint, das hier ist gar nichts, warte ab bis du Downtown gesehen hast...
Zimmer ist Standard, aber okay. Hotel hat Pool und Gym, die aber eingenwillige Öffnungszeiten haben. Von 7 bis 12 und abends von 6 bis 10. Darüberhinaus gibt es einen kostenlosen "fresh water service". Ein Page bringt jeden Tag 2 Flaschen Wasser. Bei den Temperaturen auch nötig, heute hatte es 37 Grad, von der Luftfeuchtigkeit ganz zu schweigen.
Ohne Sonnenbrille sollte man sich auch nicht auf die Straße trauen, da wird das Auge regelrecht mit Sandpartikeln bombadiert.
Morgen gehts um acht los, da werd ich zum Office abgeholt. Bin schon gespannt, wie die Kollegen so drauf sind und welchem Projekt ich zugeteilt bin.
tobi continued....
Mittwoch, 15. Oktober 2008
Reisestart
Was lange gärt, wird nun endlich klar, nach endlosen und unzähligen Telefonaten mit einer netten Dame in Dubai, kam heute endlich mein E-Ticket und mein Visum.
Los gehts am Freitag, um 17.30 Uhr ab Stuttgart und dann via Istanbul zum Dubai Airport. Ankommen werd ich erst morgens um kurz vor 5.00 Uhr. Zum Glück haben die mir den Samstag auch noch freigegeben. Zeit für etwas Sightseeing ist also genug.

Untergebracht bin ich erstmal im Moon Valley Hotel Apartments, mitten in Dubai City. Leider wurde es vorerst nichts mit Sharjah und den dortigen, strengen Alkohol(verbots)gesetzen.
Sonntag, 31. August 2008
Dubai
So, nun ist es also soweit, Dubai.
http://de.wikipedia.org/wiki/Dubai
So schön so gut, weit weg von Daheim, in einer fremden Kultur und alles in Englisch....Aber mit 11 Punkten im Abi sollte das kein Problem werden :-)
Wohnen werde ich in Sharjah, einem Emirat (es gibt insgesamt 7) das dirket an Dubai grenzt.
Mein Arbeitgeber, die Al Rostamani Pegel LLC ist ein Joint venture zwischen der deutschen Firma Gustav Pegel und Söhne und der lokalen Al Rostamani Group.
www.alrostamanigroup.com
Eine Liste von Projekten gibt es hier:
http://www.alrostamani.com/arp/Pages/arp_projectsnapsrunning.aspx
Werde also auf eine dieser schönen Baustellen losgelassen und darf mich austoben.
tobi continued...

