Leider gab’s auch während der Woche, abgesehen vom Beinahe-Partyverbot an Silvester, eine kleine Enttäuschung, denn der Scheich von Umm al-Qaiwain meinte er muss die Welt gerade in dieser Woche verlassen. Vom Herrscher in Dubai wurden dann sofort 3 Tage Staatstrauer angeordnet und, natürlich, jegliche Party oder laute Musik verboten. Ich wusste bisher noch nicht, dass man im Rock Bottom ganz normal auf der Tanzfläche sitzen kann… ;-) Darüberhinaus wurden mehrere Radiosender gleichgeschaltet und übertrugen nur noch Koran Verse, andere spielten nur Klassik oder Panflötenmusik, normale Musik gab‘s nicht. Die TV Sender von Dubai übertrugen alle das gleiche Programm, ein Local, der vor dem Koran sitzt und irgendwas vor sich hin jammert. 3 Tage lang ging das so.
Shopping stand auch auf unserer Liste, also haben wir die ganzen Shopping Malls abgeklappert, wobei die Marina Mall, trotz großer Werbung, außer 20 Shops leider noch nicht viel zu bieten hat.
Der lustigste Abend war zweifelsohne der mit der Dhow Dinner Cruise. Einer 2 stündigen nächtlichen Bootsfahrt, auf dem Dubai Creek. Das Essen war ganz okay, der Preisklasse entsprechend würd ich sagen. Hatten eine Tour für 140 AED p.P. gebucht (Es gab auch welche für 350 AED) und uns eigentlich auf ein Internationales Buffet gefreut. Die Internationalität bestand dann aber darin, dass es etwas arabisches, etwas Indisches und philippinische Nudeln gab. Nicht sehr ausgewogen also. Das Beste an der Tour waren die „Darbietungen“, die unter Abend-Show-Programm liefen. Zu sehen war ein kleinwüchsiger Mann, der sich in verschiedene Kostüme (Ringtänzer, kämpfende Männer) warf und zu arabischer Musik tanzte, ein Pferd, das sich ebenfalls zu den Klängen arabischer Musik bewegte und dabei versuchte den Gästen Kameras, oder Handys zu klauen und letztendlich ein Zauberer, der den Namen eigentlich nicht verdient hätte. Die Zaubertricks waren teilweise so schlecht, dass man gesehen hat, wie er den Ring/die Karte im Ärmel hat verschwinden lassen und sie später wie auf wundersame Weise wieder hervorgezaubert hat. Egal, die Menge hat trotzdem getobt und Julia musste sogar aktiv mit eingreifen, was uns natürlich veranlasst hat noch mehr zu toben. ;-)
So, damit ist eigentlich das Meiste erzählt, jetzt bin ich also wieder alleine, nachdem mein Besuch gestern Morgen wieder Richtung Deutschland abgehoben und hoffentlich gut gelandet ist. Ich vermiss sie jetzt schon ein wenig, aber es sind ja nur noch knappe 6 Wochen, also 41 Tage, bis ich wieder daheim bin.
Heute bin ich also auf meiner neuen Baustelle angekommen, Aviation Club Hotel (-> Bilder von Projekten und -> Webalbum). Darf endlich wieder Labourer antreiben.
tobi continued…

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen